Kostenloser Versand ab 50 € - 15% Rabatt für neue Newsletter Anmeldung

Zum Inhalt springen
Bilderwand planen: So gelingt deine Gallery Wall in 6 Schritten
Wall Art

Bilderwand planen: So gelingt deine Gallery Wall in 6 Schritten

29. Oktober 2026

Teilen

Eine Bilderwand – auch Gallery Wall genannt – macht aus einer leeren Fläche den persönlichsten Ort der Wohnung. Damit sie am Ende nicht zufällig, sondern wie aus einem Guss wirkt, lohnt sich ein bisschen Planung vorab. Mit diesen sechs Schritten klappt es auf Anhieb.

1. Wand und Platz ausmessen

Miss zuerst die Wandfläche aus, die die Bilderwand einnehmen soll – nicht die ganze Wand. Über Möbeln gilt eine einfache Faustregel: Die Bilderwand sollte etwa zwei Drittel bis drei Viertel der Möbelbreite einnehmen. Bei einem 2,10 m breiten Sofa sind das also rund 1,40 bis 1,60 m.

2. Die richtige Höhe finden

Der häufigste Fehler: Bilder hängen zu hoch. In Galerien liegt die Mitte der Bildergruppe auf etwa 145 bis 155 cm Höhe – also ungefähr auf Augenhöhe. Über einem Sofa, Sideboard oder Bett lässt du zwischen Möbel und Unterkante der untersten Bilder etwa 20 bis 30 cm Platz, damit Möbel und Bilder als Einheit wirken.

3. Eine Anordnung wählen

Für Bilderwände haben sich ein paar Grundformen bewährt:

  • Raster: gleich große Rahmen in Reihen und Spalten mit identischen Abständen. Wirkt ruhig, modern und aufgeräumt – ideal mit unseren Poster-Sets.
  • Petersburger Hängung (Salon-Stil): viele Formate gemischt, dicht an dicht. Wirkt lebendig und gewachsen. Wichtig: gleichmäßige Abstände halten, damit es nicht chaotisch wird.
  • Kantenhängung: Alle Bilder richten sich an einer gemeinsamen Ober- oder Unterkante aus – besonders schön über langen Möbeln.
  • Mittellinie: Unterschiedlich große Bilder sind an einer gedachten waagerechten Linie mittig ausgerichtet.

4. Abstände festlegen

Zwischen den Rahmen haben sich 5 bis 8 cm bewährt. Wichtiger als der genaue Wert ist, dass er überall gleich ist – dann wirkt die Wand als zusammenhängendes Bild. Bei sehr großen Formaten darf der Abstand etwas größer sein.

5. Mit Papierschablonen testen

Bevor du einen Nagel einschlägst: Schneide für jeden Rahmen ein Stück Packpapier oder Zeitungspapier in Rahmengröße zu, beschrifte es und klebe es mit Malerkrepp an die Wand. So kannst du die Anordnung ein paar Tage auf dich wirken lassen und verschieben, bis alles passt. Markiere auf den Schablonen direkt die Position der Aufhänger – dann weißt du später genau, wo der Nagel hin muss.

Du möchtest gar nicht bohren? In unserem Ratgeber „Poster aufhängen ohne Bohren: 7 Methoden im Vergleich“ findest du Alternativen.

6. Einen roten Faden finden

Was eine Bilderwand harmonisch macht, ist ein verbindendes Element. Das kann sein:

  • Eine Farbwelt: etwa warme Erdtöne aus unseren Kategorien Braun/Beige und Rot/Orange oder ein ruhiger Mix in Schwarz-Weiß. Alle Farben findest du unter Poster nach Farbe.
  • Ein Thema: zum Beispiel Pflanzen, Reise oder Vintage-Kunst.
  • Einheitliche Rahmen: Gleiche Rahmen beruhigen auch einen bunten Motivmix. Viele unserer Poster gibt es direkt gerahmt in Schwarz, Weiß, Holz hell oder Holz dunkel.

Ein Tipp für den Start: Wähle ein Ankerbild – das größte oder auffälligste Motiv – und platziere es leicht außermittig. Die übrigen Bilder gruppierst du drumherum.

Die passende Wand für jeden Raum

Im Wohnzimmer darf die Bilderwand groß und abwechslungsreich sein. Im Schlafzimmer wirken wenige ruhige Motive über dem Bett am besten. Im Flur und Treppenhaus folgst du der Treppenschräge mit einer gemeinsamen Mittellinie, und in der Küche sorgen zwei, drei kleine Formate für Charakter.

Welche Formate sich für welche Position eignen, erklären wir ausführlich in unserem Ratgeber zu Postergrößen.